Todestage

Dienstag, 5. Februar 2008

Morgen: Vor 10 Jahren ...

"Godfather des weißen Rap"
10. Todestag von Falco

"Muss ich denn sterben um zu leben" singt der österreichische Popstar Falco in der kurz vor seinem jähen Tod produzierten Single "Out of the Dark". Zehn Jahre nach dem tragischen Unfall am 6. Februar 1998 hat es der Sänger in den österreichischen Musikhimmel geschafft und gilt als unsterblicher Mythos. weiter

Dienstag, 14. Februar 2006

Todestag von James Cook (1728 - 1779)

Todestag von James Cook

Der Seefahrer war einer der größten Entdeckungs- reisenden!

Der Brite James Cook kreuzte mit dem umgebauten Kohlenfrachter "Endeavour" durch alle Weltmeere und entdeckte dabei nicht nur neue Pflanzen, Tiere und Kulturen, sondern auch Inseln und sogar Australien!

Cook wurde am 27.10.1728 in Schottland geboren. Mit 18 Jahren stand sein Entschluss fest: Er wollte Matrose werden. Wissbegierig las er alles, was er über Schifffahrt, Karten, Erdkunde und die Sterne in die Hände bekam. Schon bald war er als guter Kapitän bekannt und bekam von der königlichen Marine den Auftrag, mit der "Endeavour" nach Tahiti* und von dort aus zu dem noch unbekannten "Südkontinent" zu segeln. Das große Abenteuer, das am 26. August 1768 begann, sollte drei Jahre dauern. Cook und seine Mannschaft erkundeten die Ozeane, bereisten unerforschte Inseln und fanden heraus, dass Neuseeland eine eigene Insel ist, die nicht mit dem sogenannten "Südkontinent" zusammenhängt. Doch was Cook bis heute unvergessen machte, war die Entdeckung Australiens. Er und seine Mannschaft waren die ersten Europäer auf diesem Kontinent. Cook fertigte er von allen Inseln und Landzügen, die er entdeckte, Karten an. Seine Mitsegler, die sich mit Tieren und Pflanzen auskannten, beschrieben die fremden Tieren (so hörte man in Europa dann von Kängurus), zeichneten Pflanzen und alles, was ihnen bis dahin unbekannt war.
Cook unternahm noch zwei weitere große Reisen in seinem Leben: Er umsegelte erstmals die Erde in Ostrichtung und überquerte als erster den südlichen Polarkreis. Auf seiner dritten und letzten Reise studierte er große Teile der Küste Alaskas und entdeckte Hawaii. Dort verstarb er heute vor 227 Jahren.

* die Insel Tahiti liegt im Pazifik

Sonntag, 12. Februar 2006

Todestag von Immanuel Kant (1724-1804)

Todestag von Immanuel Kant

Gründlich Nachdenken - das war seine Leidenschaft.

Der Professor für Philosophie (so nennt man die Wissenschaft vom Denken) machte sich Gedanken darüber, wie die Menschen miteinander am besten auskommen, wie sie sich verhalten sollen, damit es für alle ein gutes Zusammenleben gibt. Die Ergebnisse seines Nachdenkens schrieb er in Büchern nieder, die bis heute studiert (aber vermutlich nicht von allen Lesern verstanden) werden.

Immanuel Kant wurde am 22. April 1724 in der Stadt Königsberg im damaligen Ostpreußen (heute gehört es zu Russland) geboren. Schon mit 16 Jahren begann er sein Studium der Philosophie, Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Königsberg, danach arbeitete er als Hauslehrer. Er wurde später Lehrer an der Universität, wo er 1781 sein berühmtes Buch „Die Kritik der reinen Vernunft“ schrieb. Kant war ein scharfer Denker: Er setzte sich zum Beispiel mit der Frage auseinander, ob es eine allgemeingültige, für alle Menschen zutreffende Antwort darauf gibt, wie jeder Mensch handeln muss, damit es ein friedliches Miteinander auf der Welt gibt. Seine Antwort unter anderem: Handele so, dass deine Grundsätze auch für alle anderen Menschen gelten könnten. Kant war mit vielen seiner Ideen und Einsichten sehr modern. So war er seiner Zeit weit voraus als er in seinem Aufsatz „Zum ewigen Frieden“ (der bis heute sehr berühmt und viel gelesen ist!) eine Art UNO forderte und von jedem Staat entschieden forderte, sich nicht in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen. Als er nach einem langen, erfüllten Leben mit 80 Jahren in Königsberg starb, waren seine Abschiedsworte: „Es ist gut“.

Merke:

Todestag von Immanuel Kant

Gründlich Nachdenken - das war seine Leidenschaft.

Montag, 30. Januar 2006

Todestag von Mohandas Karamchand Gandhi

Mohandas Karamchand Gandhi

Vor 58 Jahren wurde der gewaltlose Freiheitskämpfer ermordet.

Todestag von Mohandas Karamchand Gandhi

Mohandas Karamchand Gandhi wurde am 2. Oktober 1869 in Indien geboren. Er arbeitete als Rechtsanwalt und Politiker. Bekannt wurde er aber vor allem, weil er sich mehr als 50 Jahre seines Lebens für die Rechte und die Befreiung des indischen Volkes einsetzte. Dafür wurde er von vielen Menschen in seinem Land verehrt und bekam einen Ehrentitel. Die Leute nannten ihn „Mahatma“ Gandhi. „Mahatma“ bedeutet in Sanskrit, der Sprache der Inder, „Große Seele“. Gandhi selbst fand seinen neuen Namen übertrieben und konnte sich nie richtig damit anfreunden.

Nach seinem Studium in London kehrte Gandhi mit 22 Jahren als Rechtsanwalt nach Indien zurück. Zu dieser Zeit wurde Indien von den Engländern regiert, denn Indien war eine englische Kolonie. Vielen Indern ging es sehr schlecht. Die Engländer hatten viele Gesetze und Regeln eingeführt, mit denen sie die Inder ausbeuteten und unterdrückten. Gandhi wollte die Inder dazu bringen, sich die Ungerechtigkeiten der Engländer nicht mehr gefallen zu lassen. Er kämpfte für die Unabhängigkeit Indiens, also dafür, dass die Inder wieder selbst bestimmen konnten, wie es mit ihrem Land weiter ging.

Das besondere an Gandhis Kampf war: Er kämpfte ohne Gewalt. Gandhi rief die Menschen in seinem Land stattdessen auf, den Engländern einfach nicht mehr zu gehorchen und die ungerechten Gesetze nicht mehr zu befolgen. Besonders berühmt ist der „Salzmarsch“, den Gandhi 1930 anführte, um sich gegen die „Salzsteuer“ der Engländer zu wehren. Die Engländer hatten beschlossen, dass die Inder für jede Prise Salz, die sie verbrauchten, extra Steuern, also Geld, bezahlen sollten. Deshalb marschierte Gandhi zusammen mit Hunderten Indern zum Meer. Es war eine lange und beschwerliche Reise. Aber sie lohnte sich. Am Meer lernten die Inder aus dem Salzwasser ihr eigenes Salz herzustellen und waren seitdem nicht mehr vom Salz der Engländer abhängig. Unterstützt wurde Gandhi bei dieser und anderen Protestaktionen vor allem von seiner Ehefrau Kasturba Nakanji. Kasturba und Gandhi waren 62 Jahre lang verheiratet und hatten vier Söhne.

Kasturba Gandhi führte den Kampf ihres Ehemanns weiter, wenn er von den Engländern verhaftet wurde. Das kam mehrmals vor: Insgesamt saß Gandhi acht Jahre lang im Gefängnis. Aber egal, was auch passierte: Gandhi kämpfte unermüdlich weiter für die Unabhängigkeit Indiens. Dabei wurde er niemals gewalttätig und gewann am Ende: Im August 1947 wurde Indien unabhängig. Ein halbes Jahr später, am 30. Januar 1948, wurde Mohandas Karamchand (Mahatma) Gandhi im Alter von 79 Jahren ermordet.


Freitag, 27. Januar 2006

Todestag von Astrid Lindgren (1907 - 2002)

Astrid Lindgren

Morgen vor 4 Jahren verstarb die "Erfinderin" von Pippi Langstrumpf...

Pippi Langstrumpf, die mit ihren Freunden Annika und Thomas den Erwachsenen zeigt, was in Kindern steckt – wer kennt sie nicht? Die Geschichte dieses rothaarigen Mädchens, das so stark ist, dass sie ihr Pferd locker auf die Veranda tragen kann, hat die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren im Jahr 1945 geschrieben. Es sollte aber nicht ihr einziger Welterfolg bleiben. Die Abenteuer der "Kinder von Bullerbü", die Streiche des fliegenden "Karlsson", der "Brüder Löwenherz" und der "Ronja Räubertochter“ begeistern bis heute Kinder auf der ganzen Welt. In ihren mehr als 70 Kinderbüchern geht es um Freundschaft und Vertrauen, um Freiheit und Geborgenheit, aber auch um Gewalt, Krieg, Einsamkeit und Trauer. In ihren Geschichten zeigt Astrid Lindgren, dass man mit Mut und Entschlossenheit ganz viel erreichen kann, und das gilt für alle von uns, ob groß oder klein. Am 28.1.2002 ist Astrid Lindgren im hohen Alter von 95 Jahren gestorben.

Auf www.pippilangstrumpf.de findest du tolle Informationen über Astrid Lindgren, ihre Romanfiguren und natürlich auch Pippi.

Samstag, 19. November 2005

Im Einsatz in eigener Sache

Der bevorstehende, morgige Ewigkeitssonntag ist auch in Gardelegen - am kürzlich - endgültig - nach 1980 - "geretteten" Grabe meiner Muttter - (leider viel zu früh ...) ) verstorben am 15.11.1955 - ein wiederkehrender Anlass für mich, wie viele Menschen, auf den Friedhof zu gehen und die Gräber ihrer Angehörigen zu besuchen, ... !

Freitag, 6. Juli 2001

Zum 15. Todestag meines beispielhaften Vaters

Er starb am 07.07.1986 und vollendete in Magdeburg sein Leben.
(Dieses war geprägt von unendlichen Entbehrungen, die er aber nicht als Last sondern Triebkraft wirken ließ - mein einfacher und doch toller Vater: Walter Otto Gaede.
Seine Wiege stand in Estedt nahe Gardelegen, was meine Geburtsstadt ist)

Dienstag, 3. Juli 2001

Zum 30. Todestag von Jim Morrison

The End

This is the end
Beautiful friend
This is the end
My only friend, the end

Of our elaborate plans, the end
Of everything that stands, the end
No safety or surprise, the end
I'll never look into your eyes...again

Can you picture what will be
So limitless and free
Desperately in need...of some...stranger's hand
In a...desperate land

Lost in a Roman...wilderness of pain
And all the children are insane
All the children are insane
Waiting for the summer rain, yeah

There's danger on the edge of town
Ride the King's highway, baby
Weird scenes inside the gold mine
Ride the highway west, baby

Ride the snake, ride the snake
To the lake, the ancient lake, baby
The snake is long, seven miles
Ride the snake...he's old, and his skin is cold

The west is the best
The west is the best
Get here, and we'll do the rest

The blue bus is callin' us
The blue bus is callin' us
Driver, where you taken' us

The killer awoke before dawn, he put his boots on
He took a face from the ancient gallery
And he walked on down the hall
He went into the room where his sister lived, and...then he
Paid a visit to his brother, and then he
He walked on down the hall, and
And he came to a door...and he looked inside
Father, yes son, I want to kill you
Mother...I want to...fuck you

C'mon baby, take a chance with us
C'mon baby, take a chance with us
C'mon baby, take a chance with us
And meet me at the back of the blue bus
Doin' a blue rock
On a blue bus
Doin' a blue rock
C'mon, yeah

Kill, kill, kill, kill, kill, kill

This is the end
Beautiful friend
This is the en
My only friend, the end

It hurts to set you free
But you'll never follow me
The end of laughter and soft lies
The end of nights we tried to die

This is the end


The DOORS

Vier Jahre lang, von 1967-71, gehörten The Doors zu den populärsten Rockbands in den USA. Sie brachten es in jener Zeit auf sieben Goldene Schallplatten. Ihre Singles wie "Light My Fire", "Hello I Love You" oder "Touch Me" wurden millionenfach verkauft. So wie die Fans auf ihre Musik abfuhren, bewunderten Kritiker ihre Originalität und die poetischen Texte von Leadsänger Jim Morrison. Der Aufstieg der Gruppe hing mit den turbulenten gesellschaftlichen Auseinandersetzungen vor dem Hintergrund des amerikanischen Vietnamkrieges gegen Ende der 60er und zu Beginn der 70er Jahre zusammen. Besser als jede andere spiegelte ihre Musik den Aufbruch der Protestgeneration wider. Die konfliktgeladene Atmosphäre jener Jahre schlug sich in ihrer Karriere nieder, besonders in den Schwierigkeiten von Jim Morrison. Er trug den Geist der Rebellion auf die Bühne und verkörperte ihn auch persönlich. The Doors waren nie so populär wie bei seinem Tod 1971. Zwei Jahre später ging die Band auseinander. Sie fand sich 1979 nochmals zusammen, um Morrisons nachgelassenen Texten Melodien zu unterlegen. 1979 übernahm Regisseur Francis Copolla "The End" als Titelsong für seinen Film Apocalypse Now. The Doors erlebten eine Renaissance. Eine Morrison-Biographie erreichte Bestsellerauflagen. Schliesslich folgte 1991 ein Film über die Gruppe. Heute, mehr als 20 Jahre nach Morrisons Tod, zeigte sich, dass The Doors nicht nur die zeittypischste Musik der 60er Jahre gemacht haben, sonder auch die zeitloseste.

Der Weg zum Erfolg

Nachdem The Doors nun vollständig waren wollten sie zuerst noch einen Bassisten suchen und liessen darum diverse Bassisten vorspielen, konnten aber keinen finden, der sie musikalisch zufriedenstellte. Eines Tages sah Ray Manzarek einen Fender Piano-Bass, und das Problem war gelöst. Er spielte jetzt das Bass-Keyboard mit der linken Hand und die Orgel mit dem Fuss und der rechten Hand. Die Band war geboren, allerdings waren sie noch nicht The Doors. Diesen Namen dachte sich Jim Morrison erst 1966 aus, als die Band einige Zeit für fünf Dollar pro Mann und Nacht im "London Fog" spielte, einem ziemlich heruntergekommenen Laden am Sunset Strip. Inspiriert von Adlus Huxley, einem seiner Lieblingsschriftsteller, verkürzte Jim Morrison den Titel von dessen Buch "The Doors of Perception", in dem es darum ging durch Einnahme von Meskalin das Bewusstsein zu erweitern, auf The Doors.

Dann ging alles sehr schnell: Zuerst kam die Nachricht von Columbia, dass der Plattenvertag nicht verlängert würde. Dann flogen The Doors aus dem "London Fog". Da sie aber mittlerweile einen gewissen Ruf hatten, wurden sie umgehend im wesentlich bekannteren und zahlungskräftigeren "Whisky-A-Go-Go" engagiert. Hier sah sie eines Abends Jac Holzman, Chef der New Yorker Plattenfirma Elektra Record, der gerade dabei war seine Firma von einem reinen Folk-Label zu einer Rock-Company umzubauen. Mit den Doors, die ein paar Abende später ihren Vertrag bei Elektra unterschrieben, sollte ihm innerhalb kürzester Zeit der Sprung in die Oberliga des Plattenbusiness gelingen.

Im Januar 1967 erschien das schlicht "The Doors" betitelte Debutalbum. Weil beinahe alle Songs schon fertig komponiert und in Dutzenden von Live-Konzerten zu ihrer endgültigen, klassischen Form gereift waren, konnte die Band unter Regie von Paul Rothchild die Platte in wenigen Tagen aufnehmen. Der Erfolg des Albums überstieg sogar die kühnsten Träume der Plattenfirma. Nachdem die erste Single "Break On Through" noch keinen bleibenden Eindruck in den Charts hatte hinterlassen können, katapultierte sich Single Nummer zwei, "Light My Fire", im Juli für drei Wochen an Platz eins der US-Charts. Mehr als einemillionmal verkauft, wurde diese Single zur erfolgreichsten des ganzen Jahres und riss auch das Album mit nach oben: Nicht weniger als zwei Jahre stand es in den US-Charts, und gleichfalls wurden über eine Million Exemplare verkauft.

Kaum zehn Monate nach dem erfolgreichen Auftakt erschien im November das Doors-Album Nummer zwei, "People Are Strange", das wie der Erstling diverse Songs enthielt, die Jim Morrison in den Anfangstagen der Doors geschrieben hatte. Und obwohl auf dem Album kein einziges Mitglied der Band, sondern jede Menge Zirkusgestalten und Hunde abgebildet waren und die Plattenfirma fürchtete, die Fans könnten das neue Produkt ihrer Lieblinge ganz einfach übersehen, stieg es bis an den dritten Platz der offiziellen US-Charts. Ein phantastischer Start für eine Band, die ein paar Monate zuvor noch eine Geheimtip der Szene von Los Angeles gewesen war und nun (hinter den Beatles) zur zweiterfolgreichsten Band in den USA gekürt wurde.

New Haven '67

Völlig unerwartet endete das Jahr mit einem Eklat. Am Tag nach Jim Morrisons 24. Geburtstag, also am 9. Dezember 1967 hatten die Doors einen Liveauftritt an der Ostküste in New Haven. Jim Morrison hatte vor der Show eines der vielen am Bühneneingang herumlungernden Groupies mit hinter die Bühne genommen und sich dort wohl etwas eingehender mit dem Mädchen beschäftigt. Das schien einem der vielen bei den Konzerten der Doors zum Schutze von Anstand und Moral anwesenden Polizisten ein Dorn im Auge gewesen zu sein. Jedenfalls unterstrich er seine Aufforderung, das unzüchtige Benehmen zu unterlassen, mit der Tränengassprühdose. Als Jim Morrison den Vorfall wenig später dem Publikum von der Bühne herab schilderte, dabei mit ein paar eindeutigen Gesten untermalte und die zahlreich anwesenden Polizisten wiederholt als "Schweine" beschimpfte, wurde er sofort verhaftet. Die Anklage lautet auf öffentliche Ruhestörung, unsittliches Benehmen und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Die Kaution wurde auf 1500 Dollar festgesetzt, die der Roadmanager von den Konzerteinnahmen hinterlegte.

Die Blütezeit

Die Verhaftung in New Haven tat vorerst dem Image der Band auf kurze Sicht keinerlei Abruch, zumindest nicht bei dem Publikum. Zur Jahreswende 1967/68 spitzte sich die Polarisierung in den USA zu. Gleich zu Jahresbeginn veränderte die Tet Offensive die Haltung vieler Amerikaner zum Vietnamkrieg. Was das aktuelle Klima anbelangte, kam die fünfte Single der Doors noch vor ihrem dritten Album im März 1968 gerade zum richtigen Zeitpunkt heraus. Es war "The Unknown Soldier", ein Song über den Tod eines Soldaten, der mit Jim Morrisons Erklärung "War is over" endete. Nicht jeder wollte das hören. Die Single brachte es gerade so in die Top 40. Dass sie zum Hit wurde, zeugt von der ungebrochenen Popularität der Doors.

Der Druck, eine neue LP mit Originalmaterial innerhalb von 18 Monaten herauszubringen, schuf eine Reihe von Problemen. Da gab es zahllose Takes von Songs. Immer wieder wurden die Studiositzungen durch sporadische Konzerte unterbrochen, denn The Doors brachten niemals eine vollständige Tournee auf die Beine. John Densmore verliess vorübergehend die Band, desgleichen Jim Morrison. Häufig betrunken, war er unzufrieden über die Entscheidung seine lange Komposition "The Celebration of the Lizard" nicht zu übernehmen. Weil es an Material fehlte, übernahmen The Doors einige ihrer ältesten, halbfertigen Songs wie Morrions "Hello, I Love You", der im Juni 1968 als ihre sechste Single herauskam. Das Album folgte im Juli. Beide kamen auf Nummer 1 in den Charts.

Mitte 1968 stand ihre Popularität auf dem Gipfel, aber ihre Konzerte wurden immer explosiver. Jim Morrisons provokatives Betragen auf der Bühne brachte das Publikum in Rage. Zur jener Zeit befand sich die Rockszene in einer Übergangsphase. Eine Anpassung erschien unausweichlich.

Die Doors füllten mühelos Auditorien mit 10.000 Plätzen und mehr. Die Veranstalter aber hatten sich auf solche Shows noch nicht eingestellt. Inzwischen hatten sich die Zeiten geändert. Wie die Rockfans auf den Konzerten der Doors lärmten, boten sie auch der Polizei beim Protest gegen den Vietnamkrieg ebenso die Stirn wie im August 1968 beim Parteitag der Demokraten in den Strassen von Chicago. Mitte der 70er Jahre hatte sich auf der Rockszene das Tourneegeschäft etabliert. Die Manager wussten, was sie zu erwarten hatten und wie sie damit fertig wurden. 1968 war alles schwieriger. Aufreizend, oft angetrunken, trug Jim Morrison mit seinen kontroversen Texten das seine bei. Sein Interesse an Dichtung und Film stand im Gegensatz zu seinem Job als Rocksänger. Auf den Filmstreifen jener Periode erlebt man ihn als ebenso eigenwilliges wie dramatisches Bühnentalent. Nach verschiedenen Konzerten in den USA unternahmen The Doors im September und Oktober ihre Europatournee. Gegen Jahresende erschienen einige Dokumentarfilme über die Doors. Eine Reihe von Konzerten in den USA förderte nur noch ihren Ruf als Störenfriede. Als erste Single innerhalb sechs Monaten brachten sie "Touch Me" heraus. Robby Kriegers Song, von Bläsern und Streichern durchtränkt, wurde ihr dritter grosser Hit. Als Goldene preisgekrönt wurde sie in Cash Box auf Nr. 1 plaziert. So stiegen die Doors 1967-68 zur populärsten und besten Rockband Amerikas auf. Wie die ersten Akte einer Tragödie von Shakespeare, brachten diese beiden Jahre viele Triumphe, aber auch erste hinweise auf kommende Schwierigkeiten.

Nach Jahren erschien das anbrechende Jahr 1969 wie der Beginn einer neuen Ära in den USA. Richard Nixon zog als neuer Präsident ins Weisse Haus. Er hatte gelobt, das Land wieder zusammenzubringen und den Vietnamkrieg zu beenden. Für die Doors, die auf ein Jahr mit zwei Top-Five-Alben und mehrere Nr.-1-Singles zurückblickten, schien der Erfolg gesichert. Sie arbeiteten an ihrer vierten LP und planten ihre erste ausgewachsene Konzerttournee. Natürlich lief alles anders.

Miami 1969

Miami, 1. März 1969, war das wohl grösste Spektakel in der Rockgeschichte, denn Jim Morrison ging bei diesem Konzert eindeutig zu weit.

Grossen Einfluss auf Jim Morrison hatte zu diesem Zeitpunkt die Theatergruppe Living Theatre, erklärte Jünger einer Leitfigur Jim Morrisons, des Theatertheoretikers Antonin Artaud. Seit Jahren verfolgte Jim Morrison als glühender Fan die Aktivitäten der Truppe. Nun aber, da die Bühnenshows der Doors voraussagbar und Routine wurden, unternahm er den Versuch, die auf Konfrontation und Schockwirkung zielenden Konzepte des Living Theatre bei seinen eigenen Auftritten zu verarbeiten. Wenn es ein Ereignis gibt, das den Weg zu Jim Morrisons endgültigem Absturz ebnete, dann muss es die Aufführung des Living Theatre am 28. Februar 1969 in der University of Southern California gewesen sein. Hier wurde Jim Morrison Zeuge, wie die Truppe ihr Hauptereignis Paradise Now inszenierte, ein Stück, in dem sie die Manipulation des Publikums exerzierte. Paradise Now war Guerilla-Theater, ein aggressives Spektakel und feierliches Statement im Rahmen der Theaterkunst über Zensur und Redefreiheit, zu dem das endlose Wiederholen gewisser Schlüsselsätze gehörte, die dazu gedacht waren, das Publikum aufzurütteln, es zu spontanen Reaktionen hinzureissen. Zum Höhepunkt des Stücks gehörte es, dass die Schauspieler des Kollektivs sich bis zur Grenze des legal Erlaubten entkleideten, obwohl hier die Polizei einschritt und die Aufführung unterbrach, ehe noch einer der Darsteller an diese Grenze gestossen war. Jim Morrison sass wie versteinert auf seinem Platz.

Am nächsten Tag sollten die Doors ein Konzert in Miami geben, ihr erstes in Florida. Wegen eines Streits mit Pamela verpasste Jim Morrison die Maschine in L.A. und flog der Band hinterher, verpasste unterwegs auch noch Anschlussflüge und betrank sich hemmungslos. Er traf so spät in Miami ein, dass die Band mit einer Stunde Verspätung auf die Bühne kam. Die anderen Bandmitglieder waren bereits verbittert, weil der Veranstalter viel zu viele Eintrittskarten verkauft hatte (anstatt der erlaubten 7000 Zuschauer waren 13000 Zuschauer im Dinner Key Auditorium); es war heiss und ungemütlich im Saal, die Atmosphäre gespannt. Das Publikum war erregt und voller Ungeduld - die Leute hockten wie Tiere auf dem nackten Boden der Halle zusammengepfercht, die Band kam und kam nicht, und die Stories der früheren Krawalle gingen wie ein Lauffeuer durch die Menge. Jeder dachte das gleiche: Dieser Abend würde was Besonderes werden, diese Nacht ginge die Post ab.

Ray Manzarek, Robby Krieger und John Densmore erklommen schliesslich die Bühne und begannen zu spielen, in der Hoffnung, Jim Morrison würde ihnen folgen. Das tat er dann endlich auch, doch allen dreien war sofort klar, dass er viel betrunkener war als sonst, als er nun auf die Bühne gestolpert kam. Der Trip von L.A. herüber hatte offenbar seinen Tribut gefordert, denn Jim Morrison konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Die Band ackerte sich durch ihr Programm, gab mehr als deutlich zu verstehen, wann sie Jim Morrisons Gesangseinsatz erwartete, doch ihr Sänger fand es interessanter, sein Publikum mit Beschimpfungen einzudecken und Obszönitäten vor sich hinzunuscheln. Er setzte an zu einem Song, brach nach anderthalb Strophen ab, um von neuem auf das Publikum einzuschimpfen. Da stand er, der vulgäre Poet in seiner ganzen versoffenen und verkommenen Pracht: Arm und Bein um den Mikrophonständer geschlungen, rülpsend und sich zwischen die Beine grapschend, das Mikrophon absabbernd, als sei es ein Eishörnchen, das ihm unter den Fingern zerschmolz.

"Irgend jemand hier aus Tallahassee?" fragte er. Und auf das ja aus dem Publikum konterte er: "Well, ich hab' da mal gewohnt. Ich hab' da gewohnt, bis ich clever genug war, nach Kalifornien zu ziehen." Von da an ging es nur noch bergab: "Ihr seid doch alle ein Haufen Idioten, wie lange wollt ihr euch denn noch herumschubsen lassen? Euch gefällt das wohl - ihr seid ein Haufen Sklaven. Oder wollt ihr was dagegen tun? Ich red' hier nicht davon, auf die Strasse zu gehen. Ich rede davon, ein bisschen Spass zu haben, ich rede von Tanzen, ich rede von der Liebe zu eurem Nächsten, bis es weh tut, ich rede davon, euch euren Freund zu schnappen, ich rede von Liebe, Liebe, Liebe, Liebe. Hey! Hört her, ich bin einsam, ich brauch 'n bisschen Liebe, hört ihr? Will mich keiner mal 'n bisschen lieben? Kommt schon, ich brauch' euch. Ihr seid so viele da unten, will mich keiner von euch lieben? Na los, Sweetheart. Hey! Wie wär's damit, wenn 50 oder 60 von euch hier raufkommen und meinem Arsch 'n bisschen Liebe gönnen? Na los!" Lewis Martin kommt auf die Bühne und gibt Jim Morrison ein lebendiges kleines Lamm, das Jim an sich klammert und auf den rechten Arm nimmt. "Ich würde es ja ficken, aber es ist noch zu jung". Das Publikum lacht und spendet tosenden Applaus.

Und damit begann Jim Morrison die Kleider abzulegen, warf sein Hemd von sich und knöpfte sich die Hose auf. Vince Treanor versucht Jim Morrison zurück zuhalten, was ihm auch gelingt. Jim Morrison antwortet nur "BULLSHIT". Jetzt, wo er mit dem besoffenen Geschwätz fertig war, wollte er der Menge zeigen, woraus er gemacht war. Der als dramatischer Höhepunkt geplante Striptease des Living Theatre wurde von einem paralytischen Popstar vor Tausenden kreischender Fans in einer Konzerthalle in Miami nachexerziert - im Geiste sah Jim Morrison sich im grellen Licht der Scheinwerfer, wie er der Welt den hochgestrecktem Mittelfinger hinhielt. Über den weiteren Verlauf seiner Entblössung existieren die widersprüchlichsten Berichte. Es sind nie Photos aufgetaucht, die Jim Morrison mit heraushängendem Penis zeigen. Dennoch heisst es, er habe angeblich den Schlitz seiner Lederhose geöffnet - seinen halb erigierten Penis hervorgeholt und so getan, als masturbiere er. Während seines Striptease wurde er mit Höschen, BHs und leeren Flaschen beworfen, aber ein Ordner, der Jim Morrison schliesslich von der Bühne drängte, machte dem Debakel ein Ende. Das Konzert hatte ganze 45 Minuten gedauert.

Obgleich es der explosivste Auftritt war, den die Band bis dahin geliefert hatte, dauerte es ein Weilchen, bis die Presse reagierte. Aber einige Tage später war klar, dass Jim Morrison nicht ungeschoren davonkam. Als die Nachricht von Jim Morrisons Exhibitionismus erhärtet wurde, stiegen Polizeibehörden und Staatsanwalt der Band gehörig aufs Dach, und die Anklagepunkte gegen Jim Morrison reichten von unzüchtigem und laszivem Benehmen bis hin zu unsittlicher Entblössung, Trunkenheit und Gotteslästerung. Den Doors-Camp versetzte es in helle Panik: Wenn Jim Morrison für schuldig befunden wurde, konnte das bedeuten, dass er für sieben Jahre hinter Gittern verschwand.

Die Presse überschlug sich, im ganzen Land erschienen übertriebene Berichte über das Konzert, und die Doors wurden zur bete noire des amerikanischen Rock'n'Roll.

Der Miami Herald schrieb:
"Unter dem Publikum befanden sich Hunderte minderjähriger Schulmädchen ohne Begleitung Erwachsener... Dieser Ausfall war bewusst inszeniert. Jim Morrison hat offenbar unter den Augen seines Publikums masturbiert, er schrie Obszönitäten in den Saal und hat sich entblösst. Er wurde obendrein gewalttätig, schüttelte mehrere Beamte ab und warf einen von der Bühne, ehe er selbst in die Menge hinuntergestossen wurde."

In Florida organisierten empörte Bürger daraufhin eine Demonstration gegen den Sittenverfall, und quer durchs ganze Land meldeten sich diverse, zumeist im öffentlichen Dienst beschäftigte Personen zu Wort, die Jim Morrison als Teufel in Menschengestalt brandmarkten. In einem Anfall moralischer Panik schaltete sich sogar das FBI ein und erliess einen Haftbefehl, in dem Jim Morrison der "gesetzwidrigen Flucht" beschuldigt wurde, obwohl er Miami schon drei Tage vor Ausstellung des Haftbefehls verlassen hatte. Vor dem Konzert hatte Jim Morrison sich Sorgen gemacht, dass die Doors allmählich öffentliches Eigentum wurden - nun waren sie öffentliche Feinde, und er war der öffentliche Feind Nummer eins.

In Miami hatte Jim Morrison bewusst einen Krawall anzuzetteln versucht, gelungen aber war ihm damit nur eines: Er hatte sich in den Brennpunkt des öffentlichen Interesses katapultiert. Wie viele Performer war Jim Morrison nicht in der Lage, als gefeierter Star einen kühlen Kopf zu behalten, und aus diesem Grund begann er, sich selbst zu diskreditieren. Jim Morrison war seinem Starruhm nicht gewachsen, weil er nicht an sich glaubte, wie seine Fans an ihn glaubten. Also liess er seinen Zorn am Rest der Band aus, dann am Publikum, und schliesslich an sich selbst. Über sein Publikum ging er hinweg, weil er es verachtete. Von seinem Publikum wurde er wie ein Gott verehrt, doch er wusste, er war nur eine Marionette der Massen; für seine literarischen Allegorien hatten die nichts übrig, sie wollten, dass er sich zum Narren machte.

Der Wendepunkt

Die Tournee musste schliesslich abgesagt werden. Künftig mussten die Doors für den Fall von gesetzwidrigen Vorfällen eine Kaution für ihre Show hinterlegen. Die Polizei erschien mit massiven Aufgeboten und vorbereiteten Haftbefehlen in der Tasche. Trotz solcher Schwierigkeiten machten die Doors weiter. Im Juli 1969 erschien das umstrittenste Album der Doors "The Soft Parade". Es war sowohl ein Irrläufer als auch brilliant. Die Doors hatten gehofft, dass diese LP einiges an Elan und Feuer zurückbringen würde - Ray Manzarek und John Densmore waren insbesondere begeistert, dass sie mehr Jazzelemente in die Songs einarbeiten konnte. Aber die Sessions für das Album waren frustrierend und auch die Verkaufszahlen der Erstveröffentlichung waren eine Enttäuschung. Dies war das bisher schlechteste Abschneiden einer Doors-Platte. Zudem hatten argwöhnische Konzertveranstalter in Anbetracht der Ereignisse in Miami begonnen, gebuchte Auftrittsdaten zu streichen. Sie hatten Angst, dass Jim Morrison vielleicht ein ähnliches Konzert geben würde, für das man sie dann gesetzlich verantwortlich machen könnte.

Im Februar 1970 brachten sie ihr fünftes Album Morrison Hotel heraus. Es wurde als Hard-Rock-Comeback der Gruppe gefeiert und kletterte rasch in die Top Ten. Zu diesem Zeitpunkt war Jim Morrison schon schwerer Trinker - scheinbar war der Alkohol ein wirkungsvolles Gegenmittel gegen den Stress und die Ärgernisse des Rock'n'Roll Lebens. Aber während die Drinks anscheinend seine physische Konstitution schwächten, konnten sie seinen hohen Intellekt und seinen ausgelassen-kreativen Geist nicht dämpfen. Er war genauso künstlerisch aktiv wie eh und je. Im April erschienen zwei Privatdrucke mit Jim Morrisons Poesie. Der erste behandelte in Prosatexten das Thema Film und das Verhältnis von Darstellern und Publikum. Der zweite Band enthielt schriftstellerische Phantasieprodukte ähnlich wie Jim Morrisons Texte. Etwa 15'000 Exemplare in festem Einband wurden abgesetzt, die Taschenbuchauflage erreichte über 150'000 seit 1971.

Der Prozess

Am 20. September 1970 stand nun Jim Morrison wegen dem Miami Vorfall vor Gericht. Die Anklage lautete: "Obzönes und laszives Verhalten, unsittliche Entblössung in der Öffentlichkeit, sowie Trunkenheit in der Öffentlichkeit" Jim Morrison's Anwalt Max Fink stellte eine Kaution von 5000 Dollar und Jim Morrison blieb weiterhin auf freiem Fuss. Der Prozess sollte auf Antrag von Max Fink, nach Los Angeles verlegt werden, doch der damalige Gouverneur (Ronald Reagan) unterschrieb persönlich die Auslieferungspapiere und Jim Morrison musste in Miami vor Gericht stehen.

Am 30. Oktober 1970 wurde zwar Jim Morrison in einigen Anklagepunkte frei gesprochen, doch der schwerwiegendste Anklagepunkt blieb..."Entblössung in der Öffentlichkeit". Jim Morrison wurde zu 500 Dollar Geldstrafe und 8 Monaten Zuchthaus verurteilt. Der Anwalt von Jim Morrison legte Berufung ein und Morrison blieb gegen Kaution weiterhin in Freiheit.

Sicherlich wurde an Jim Morrison von Richter Murray ein Exempel statuiert, trotz der Zeugenaussagen und der 150 Fotos konnte nie mit Gewissheit bewiesen werden, dass Jim Morrison sich entblösst hat.

Das Ende

Zurück in L.A. fühlte Jim Morrison allmählich deutlich den Stress seines persönlichen Chaos. Miami wollte ihn ins Gefängnis stecken und Elektra verlangte ein neues Studioalbum. Er hatte seinen Ruf als sexy Rockikone verloren, was ihn nicht besonders schmerzte, aber er merkte, dass einige der engsten Freunde der Doors sich von ihm während des Prozesses losgesagt hatten. Er war verärgert, dass die Presse Miami benutzt hatte, ihn als Clown darzustellen, anstatt den Prozess als Anklage zur Verteidigung der freien Meinungsäusserung in den Künsten zu nehmen. Er wurde als Dichter noch nicht vollständig ernstgenommen.

Als ob Jim Morrison nicht von seiner durch den Prozess wieder aufgewühlten Vergangenheit genug gehabt hätte, setzte Elektra der Sache die Krone auf und veröffentlichte im November rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft die erste Greatest-Hits-Compilation der Doors. Auf dem Cover "13" war ein grosses Foto vom Jim Morrison abgebildet, das ihn auf dem Höhepunkt seiner Zeit als "Young Lion/Lizard King" zeigte.

Einen besseren Zeitpunkt für Jim Morrison den Blues zu singen, gab es wohl nicht. Die Doors versammelten sich im Doors Workshop, um an neuen Ideen zu arbeiten. Als die Band schliesslich begann, das gesammelte Material in Form zu bringe, um ein "Blues-Album" daraus zu machen, riefen sie Paul Rothchild hinzu, um ihre Arbeit zu begutachten - doch der Blues, der schon bald in der Luft lag, war nicht der, den sie erwartet hatten. Der Produzent Rothchild hatte die Band durch ihre ersten fünf Alben hindurch geleitet und wurde als fünftes Mitglied der Doors angesehen, wurde aber durch das langsame, deprimierende Tempo bei den Proben zu "L.A. Women" zunehmend frustrierter und entschloss sich schliesslich das Album nicht zu produzieren. Rothchild hatte bei der Produktion von Janis Joplins "Pearl" allerbeste Erfahrungen gesammelt und konnte sich nicht auf die niedergedrückte Stimmung einlassen, die sich bei den Doors breitmachte. Schliesslich übernahm der langjährige Toningenieur Bruce Botnick die Arbeit im Produzentensessel und das Album entwickelet sich relativ gut. Es wurde recht schnell fertggestellt und im April 1971 veröffentlicht.

Am 8. Dezember nahm Jim Morrison einige neue Gedichte auf, die nach seinem Tod, unterlegt mit Musik seiner ehemaligen Bandmitglieder, unter dem Titel "An American Player" veröffentlicht wurden. Am 12. Dezember 1970 gaben die Doors ihr letztes Livekonzert. Nach "Riders On The Storm" schleuderte Jim Morrison den Mikrophonständer in die Menge, bricht dann zusammen und fällt in John Densmores Schlagzeug. Anfang März des folgenden Jahres flog er zu Pam Courson (seiner langjährigen Freundin) nach Paris. Bereits im letzten Sommer hatte sie dort nach einer passenden Wohnung für sich und Jim Morrison Ausschau gehalten und im repräsentativen vierten Arrondissement in der Rue Beautrilly Nr. 19 etwas Passendes gefunden. Der letzte der Doors, der mit Jim Morrison sprach, war John Densmore. Er bekam im Juni 1971 einen Anruf aus Paris. Jim fragte, wie sich "L.A. Women" verkaufen würde und war sehr erfreut als John ihm erzählte, dass die Platte ein Hit sei. (Das Album erreichte die Nummer 9 in den Billboard-Chartsund brachte bemerkenswerterweise den Doors ihre achte Gold- beziehungsweise Platinauszeichnung in Folge ein.) Jim Morrison berichtete enthusiastisch über Paris und deutete John ebenfalls an, dass er Interesse an weiteren Aufnahmen mit den Doors habe.

Der Tod von Jim Morrison

Der Tod von Jim Morrison, immer wieder tauchen neue Spekulationen über seinen vorgetäuschten Tod in Paris 1971 auf. Was geschah in jener Nacht zum 3.Juli, man kann nur wage Vermutungen aufstellen. Zeitzeugen und Freunde aus Paris schweigen. Hat Jim Morrison seinen Tod nur vorgetäuscht ? Starb der er an einer Überdosis Heroin, oder führte Herzversagen zu seinem Tod? Was sich am 3.7.1971 in Paris ereignete kann nur sehr, sehr wage rekonstruiert werden, aller Wahrscheinlichkeit hat es sich wie folgt ereignet:

Am Freitag, dem 2. Juli 1971, verliess Jim wahrscheinlich um die Mittagszeit herum seine Wohnung, um Jonathan Dolger in New York ein Telegramm zu schicken, in dem er darum bat, den Umschlag seines Gedichtbandes The Lords And The New Creatures zu ändern. Er wollte nicht, dass der Verlag für die Gestaltung des Umschlags sein Popstar-Image ausschlachtete; das Buch sollte ganz eigenständig als eine Sammlung neuerer Gedichte eines kürzlich entdeckten, aber ziemlich unbekannten kalifornischen Dichters auf den Markt gebracht werden, nicht als das Werk des Leadsängers der erfolgreichen Rockband The Doors. Eine kühne Hoffnung wenn es nach dem Willen der Marketing-Abteilung ging, dann sollte auf dem Umschlag des Gedichtbandes das wild-schönste Foto von Jim zu sehen sein, das man finden konnte.

Etwas später am Tag traf Jim sich mit Alan Ronay, und sie gingen spazieren. Es war Anfang Juli und ein warmer, sonniger Tag. Wahrscheinlich machten sie in verschiedenen Strassencafes halt und bummelten durch die Stadt. Alan fand, dass Jim krank und müde aussah. Jim bekam einen hartnäckigen Schluckauf, der ungefähr eine Stunde lang anhielt. Schliesslich gingen sie zu Jims Wohnung zurück und nahmen beim Hinaufgehen ein paar Holzscheite aus dem Hof mit. Jim fand das Tragen anstrengend und hatte Schwierigkeiten, die Treppe bis in den dritten Stock hochzusteigen. Es ist nicht ganz klar, wann Alan an diesem Abend nach Hause ging.

Nach Pamelas Aussage ging Jim an diesem Abend allein essen, wohl zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr. Da er allein war, ass er vermutlich in einem Restaurant in der Nachbarschaft. Als er zurückgekommen war, gingen Pam und er ins Kino, wo sie sich um 23 Uhr die Spätvorstellung von "Death Valley " ansahen. Nach dem Film gingen sie wieder nach Hause. Es war jetzt etwa 1 Uhr früh am Samstag, dem 3. Juli. Pam ging in die Küche und spulte Geschirr, während Jim seinen Filmprojektor hervorholte und sich einen Super-8-Film anschaute, wahrscheinlich Konzertaufnahmen von den Doors, die er nach Paris mitgenommen hatte. Pam zufolge schien es Jim gutzugehen. Sie fühlten sich beide glücklich und zufrieden. Sie gingen zu Bett und liessen auf dem Plattenspieler im Schlafzimmer noch ein paar Schallplatten laufen. Es war jetzt ungefähr 2.30 Uhr. Etwa eine Stunde später wachte Pam von einem schrecklichen, würgenden oder gurgelnden Geräusch auf, das Jim beim Atmen machte. Sie dachte einen Moment lang, dass er am Ersticken war und versuchte, ihn zu sich zu bringen, indem sie ihn schüttelte und ihm ein paarmal ins Gesicht schlug. Das wirkte, und er wachte endlich auf. Pam fragte, was los sei. Ihr erster Impuls war, einen Arzt zu rufen, es muss also ziemlich schlimm gewesen sein. Jim stand auf und ging im Schlafzimmer umher. Er fühlte sich offenbar unwohl und beschloss, ein Bad zu nehmen, da er dachte, das würde ihn erfrischen oder ihm sonst irgendwie gut tun.

Er liess sich ein Bad ein, doch kaum sass er in der Badewanne, rief er Pamela und sagte, ihm sei schlecht und er müsse sich übergeben. Pam griff nach einer Schüssel und rannte durch den kurzen Flur ins Badezimmer. Sie kniete neben der Badewanne nieder und hielt Jim die Schüssel unters Kinn, während er sich erbrach. Sie spülte die Schüssel im Waschbecken aus, aber dann fing Jim wieder an, sich zu übergeben. Diesmal war Blut in der Schüssel. Sie leerte die Schüssel und spülte sie aus. Jim übergab sich ein drittes Mal. Diesmal war es schlimmer, und er erbrach Blutklumpen.

Pam war sehr besorgt und schlug noch einmal vor, einen Arzt zu rufen. Jim sagte, er fühle sich seltsam, er gebrauchte das Wort "bizarr", aber ihm sei nicht mehr schlecht- er wollte nicht, dass ein Arzt kam. Er sagte zu Pam, sie solle ins Bett gehen, er wurde sein Bad noch beenden und dann ins Bett nachkommen. Pam sagte aus, sie sei beruhigt gewesen und habe den Eindruck gehabt, dass es Jim besser ging, denn er hatte wieder etwas Farbe bekommen. Sie ging wieder ins Bett und schlief sofort ein.

Später wachte sie ganz plötzlich auf, ohne jede Vorstellung, wie lange sie geschlafen hatte. Sie sah, dass Jim nicht ins Bett nachgekommen war, und rannte ins Badezimmer, wo sie ihn bewusstlos in der Badewanne fand. Etwas Blut war ihm aus der Nase gelaufen. Sie versuchte ihn wachzuschütteln, aber es war zwecklos. Dann probierte sie, ihn aus der Badewanne herauszuheben, aber er war zu schwer für sie. Voller Panik stürzte sie ans Telefon und rief Alan Ronay an.

Ronay gab in seiner Aussage vor der Polizei an, er glaube, Pam habe gegen 8.30 Uhr angerufen. Er sagte, sie habe am Telefon geweint und ihn gebeten, sofort vorbeizukommen, weil Jim bewusstlos in der Badewanne hege. Er und seine Freundin, die Filmemacherin Agnes Varda (Demy) seien, so schnell das im morgendlichen Berufsverkehr möglich war, zu Morrisons Wohnung gefahren. Die Feuerwehr erhielt um 9.21 Uhr einen Notruf und war um 9.24 Uhr in der Wohnung (die Feuerwache ist ganz in der Nähe). Dies lässt darauf schliessen, dass Ronay die Feuerwehr erst anrief, als er in der Wohnung war und sah, was los war, oder aber dass Pamela ihn nicht um 8.30 Uhr, sondern erst um 9.20 Uhr anrief. In seiner ersten Aussage gab Ronay an, die Feuerwehrleute seien schon dagewesen, als er kam; in der zweiten sagte er, er habe angerufen, nachdem er Jim in der Badewanne gesehen habe.

Als die Feuerwehr eintraf, wurden sie von der verzweifelten Pamela direkt ins Badezimmer geführt. Sie hievten Jim aus der Badewanne und legten ihn auf den Boden, um sein Herz zu massieren. Es war zu spät. Als Alan Ronay und Agnes Varda ankamen, waren die Feuerwehrleute schon da, aber sie weigerten sich, irgendwelche Fragen zu beantworten. Pam war ausgesprochen erleichtert, als die beiden kamen, denn sie konnte sich nicht mit den Feuerwehrmännern verständigen, weil sie kein Französisch sprach. Nun konnte Ronay als Übersetzer einspringen. Sie sagte, Jim sei tot. Ronay wollte die Leiche nicht sehen, die zu dieser Zeit schon auf dem Bett lag - allerdings widersprach diese Angabe seiner ersten, mündlichen Aussage.

Es war inzwischen 9.25 Uhr. Jetzt kam auch die Polizei, in Begleitung eines neugierigen Nachbarn, Monsieur Chastagnol, der ein Stockwerk tiefer wohnte. Chastagnol ging hinein, um zu sehen, was los war. Er erinnert sich an eine Leiche, die auf dem Boden neben einem Bett lag. Die Leiche trug normale Hauskleidung und schien nicht nass zu sein. Chastagnol berichtet, man habe ihm gesagt, dass Morrison gerade gestorben sei, vermutlich an einer Überdosis Rauschgift. Er wollte nicht länger stören und kehrte in seine eigene Wohnung zurück.

Die Polizeibeamten begannen ihre Ermittlungen damit, dass sie sich in der Wohnung umsahen und die Leiche untersuchten. Sie befragten Pam, Alan und Agnes Varda. Bei der Untersuchung der Leiche stellten sie fest, dass die Totenstarre noch nicht eingetreten war, die Augen halb offen waren und etwas Blut aus dem linken Nasenloch gesickert war. Jims linkes Nasenloch war von einem Blutklumpen verstopft. Er war nackt, und die Polizisten bedeckten seine Leiche nach der Untersuchung mit einer Tagesdecke. Die Feuerwehr ging um 9.47 Uhr wieder, aber die Polizeibeamten blieben und führten die Befragung fort; dann forderten sie Pamela und Ronay auf, später auf die Polizeiwache zu kommen, um offizielle Aussagen zu machen.

Um 14.30 Uhr meldete die Polizei Jims Tod auf dem Standesamt; eine Sterbeurkunde und eine Bestattungsfreigabeurkunde wurden ausgestellt. Um 15.40 Uhr gingen Pam und Alan auf die Polizeiwache, um ihre Aussagen zu machen. Während sie dort waren, blieb Agnes Varda in der Wohnung, um Dr. Max Vassille hereinzulassen, der um 18 Uhr kam. Er untersuchte die Leiche und schrieb sein Gutachten. Pam, Alan und Agnes verbrachten den Abend zusammen; Pamela übernachtete vermutlich in Agnes Vardas Wohnung, wo Alan Ronay zu der Zeit auch wohnte. Jims Leiche blieb auf dem Bett in der ansonsten leeren Wohnung in der Rue Beautreillis liegen.

Am Sonntag, dem 4. Juli, wurde der Polizeibericht aufgesetzt, und es ist anzunehmen, dass Pamela und Alan sich in der Wohnung aufhielten, für den Fall, dass die Polizei noch Fragen hatte. Mit Jims Leiche im Schlafzimmer muss das ein sehr stiller und düsterer Tag gewesen sein.

Am Mittwoch, dem 7. Juli, um 9 Uhr kam ein Leichenwagen mit vier Sargträgern, die den Sarg abholten und ihn zur Beerdigung auf den Pere-Lachaise-Friedhof brachten. Der Sarg wurde in die Grube hinuntergelassen, und ein paar Worte wurden dazu gesprochen. Es war kein Geistlicher anwesend. Jim wurde beerdigt. Die einzigen Trauergäste waren Pam, Bill Siddons, Alan Ronay, Agnes Varda und Robin Wertle, eine andere Freundin. Von Jims Familie war niemand da, die anderen Doors Mitglieder waren nicht anwesend, und es kamen auch keine Fans, die die Anwesenden in ihrer Trauer gestört hätten. Ob Jims Familie zu diesem Zeitpunkt von seinem Tod wusste, wissen wir nicht, aber es ist nicht sehr wahrscheinlich, denn 1971 hatte Jim schon seit längerem kaum noch Kontakt zu seiner Familie gehabt, und das galt wohl auch für seine Freunde und Bekannten. Erst bei ihrer Ankunft in Los Angeles am Freitag, dem 9. Juli, wurde die Presse offiziell benachrichtigt. In einer Pressemitteilung, die das Datum des vorangegangenen Tages trug, an dem sie vermutlich auch geschrieben worden war, wurde der Welt bekanntgegeben, dass Jim Morrison tot war - und schon begraben. Diese Mitteilung erfolge erst jetzt weil diejenigen, die ihm nahestanden und ihn als Menschen liebten, dem öffentlichen Spektakel und der Zirkusatmosphäre entgehen wollten, die auf den Tod von Janis Joplin und Jimi Hendrix folgten.

Wie es sich wirklich ereignete weiss niemand genau, aber aller Wahrscheinlichkeit, ist Jim Morrison tot.

Pam Courson folgte ihm am 25. April 1974 im Alter von 27 Jahren nach einer Überdosis Heroin.

Die Doors nach Jim Morrisons Tod

Es hatte keinen Sinn, einzupacken und alles zu vergessen", begründete Ray Manzarek den Entschluss der verbliebenen Doors-Mitglieder, nach dem Tode von Jim Morrison als Trio weiterzumachen. Geldmangel kann nicht der Grund gewesen sein: Insider schätzen die jährlichen Einnahmen von Manzarek, Densmore und Krieger allein aus den Tantiemen für die Doors-Song auf mehr als 1,5 Millionen Dollar. Da konnten es sich die Doors auch leisten, ein grosszügiges Angebot des amerikanischen Kondomhersteller Trojan abzulehnen, der "Touch Me" als Musik für einen Werbespot verwenden wollte.

Ein Jahr später - die Band hatte mit "Other Voices" und "Full Circle" zwei Alben veröffentlicht, an denen nur der Name auf der Hülle an die Doors erinnerte - hatten die drei ein Einsehen und lösten die Doors Ende 1972 auf.

Im Sommer 1974 kam es dann noch einmal zu einem kurzfristigen Revival, bei dem Iggy Pop bei den Doors das Mikro übernahm. Aber auch dieser Versuch war nicht von Dauer: Die Doors mussten einsehen, dass mit Jims Tod auch die Zeit für die Band abgelaufen war.

1983 nahm Ray Manzarek, der seither diverse Soloprojekte verfolgt hatte, noch einmal Doors-Klassiker auf: Für "Once Bitten", das Debutalbum der britischen Sängerin Annabel Lamb, steuerte er die Keyboardparts zu einer Neuaufnahme von "Riders On The Storm" bei. Ihren vorläufigen Abschluss fand die Wiedergeburt der Band 1991 in "The Doors", dem Film von Oliver Stone. Im Sog des Filmes erreichten die Verkäufe der Doors-Platten weltweit Rekordmarken. Die Doors waren von einer Generation entdeckt worden, die beim Tod von Jim Morrison noch nicht einmal geboren war. sie war fasziniert von der verwirrenden Kraft eines Mannes, der auch zwei Jahrzehnte nach seinem geheimnisumwitterten Tod wie ein Spiegel ihre Phantasien über das wahre Wesen des Roch reflektierte.

Oliver Stone's Film "The Doors"...

Oliver Stone der sich selbst als ein Fan der Doors bezeichnet, drehte 1990 innerhalb von 3 Monaten, den Film über die Doors und Jim Morrison. Als Vorlage dienten Oliver Stone die Biographien über die Doors von John Densmore (Riders on the Storm) und der Klassiker von Hopkins und Sugerman (No one here gets out alive). Es fällt auf, dass der Film zwar den Titel der Band trägt, der eigentliche Protagonist der Handlung jedoch Sänger Jim Morrison ist. Die übrigen Bandmitglieder treten nur als Randfiguren in Erscheinung. Allenfalls Organist Ray Manzarek ist in seiner Nebenrolle als intellektueller Gegenpol zum emotionalen Morrison noch von gewisser Bedeutung. Dazu kommt, dass Oliver Stone Jim Morrison sehr schlecht wiedergibt, denn Jim Morrison torkelt betrunken und bekifft, den ganzen Film über hinweg, durchs Leben. Jim Morrison war in vielen Dingen sehr extrem - ohne Zweifel, aber in seinem Film zeigt Oliver Stone, Jim Morrison stark überzogen. Selbst bei der Poerty Session, als Jim Morrison seine Gedichte aufnahm, zeigte er Jim Morrison, wie er an der Flasche zukleben scheint. Man weiss jedoch, dass wenn er seine Gedichte oder Songs schrieb, oder im Doors-Office sich der Arbeit widmete, er stets nüchtern war.

Val Kilmer spielt zu Ende des Films hin, Jim Morrison sehr überzeugend. John Densmore kommt auch sehr gut rüber, niemals lächelnd, immer versteinert. Ray Manzareks Haarpracht nimmt gegen Endes des Films immer mehr zu. Robby Krieger, läuft immer als Anhängsel von Jim Morrison rum.

Sicherlich soll ein Kinofilm über eine Rockgruppe die Zuschauer an den Kinosessel fesseln, aber aus den Doors und vorallem aus Jim Morrison sind Witzfiguren geworden. Der visuelle Effekt war gut, doch leider sind zu viele Fehler und Unwahrheiten im Film eingebaut, das der neutrale Zuschauer, einen schlechten Eindruck, über die Doors und Jim Morrison unweigerlich bekommen muss.

The DOORS / der Film

* Nur hier einige wesentliche Fehler, die jedem Doors Fan zum verzweifeln bringen:
* Jim Morrison traf Pamela im Whiskey A GoGo und nicht am Strand von Venice.
* Pamelas Hund war nicht weiss, sondern schwarz.

Das Konzert in New Heaven fand natürlich nicht 1968, sondern 1967 statt. Jim Morrison w

JIM MORRISON / The DOORS

von den DOORS beeindruckte mich durch seine mystische und geheimnisumwobene Lyrik. Er war nicht nur einfach Sänger der legendären US-Rockgruppe The Doors. Er war der Prototyp des modernen Rockstars, der das Spiel mit den Medien und dem Publikum perfekt beherrschte und den alle späteren bösen Buben von Iggy Pop bis Marilyn Manson kopiert haben. In den 60er-Jahren, als die Parole „Love & Peace“ hieß und die Jugend von einer besseren Welt träumte, sang er von Aufruhr, Chaos, Nihilismus, Schmerz und Tod, von der düsteren Seite der menschlichen Seele. Er provozierte sein Publikum und die Obrigkeiten, wurde wegen Obszönität vor Gericht gestellt und machte sich aus dem Staub, als er die Lust an der Musik verloren hatte. Was Jimi Hendrix durch sein Instrument ausdrückte, teilte uns Morrison durch die Kraft seiner Stimme mit. Doch Morrison war einmalig, er war das Urbild des düsteren Stars, der als Frontmann seine Psyche offen legte und dann das Publikum aufforderte, heranzukommen und einen Blick darauf zu werfen. Morrison war ein Schauspieler, ein Schamane, ein Satan, dem sein eigenes Image zur Qual wurde. Und das war schließlich auch sein Ruin: aufgedunsen von Alkohol und Drogenexzessen, voller Verachtung für sein eigenes Publikum litt Morrison schlimmere Qualen, als man eigentlich ahnte. Jim Morrison hat beachtlich viel in seine 27 Lebensjahre hineingestopft, und schaffte es, so bewundert und vergöttert zu werden wie kein anderer. Er starb unter mystischen Umständen am 03. Juli 1971 in Paris. Sein Tod wurde nie ganz aufgeklärt.

"You could say it's an accident that I was ideally suited
for the work I am doing.
It's the feeling of a bowstring being pulled back
for 22 years and suddenly being let go.
I am primarily an American, second,
a Californian, third, a Los Angeles resident.
I've always been attracted to ideas
that were about revolt against authority."

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Von Georg Christoph Lichtenberg, über meinen Vater zur Werbung:

Ich träumte neulich an einem Morgen, ich läge wachend im Bette und könnte keinen Atem bekommen, darauf erwachte ich ganz helle und spürte, daß ich nur ganz mäßig Mangel nach meiner damaligen Lage daran hatte, einem bloß fühlenden Körper kommen böse Empfindungen allzeit größer vor, als einem, der mit einer denkenden Seele verknüpft ist, wo selbst oft der Gedanke, daß die Empfindungen nichts zu bedeuten haben, oder daß man sich, wenn man nur wollte, davon befreien könnte, vieles vom unangenehmen vermindert. Wir liegen öfters mit unserm Körper so, daß gedrückte Teile uns heftig schmerzen, allein, weil wir wissen, daß wir uns aus dieser Lage bringen könnten, wenn wir nur wollten, so empfinden wir wirklich sehr wenig. Dieses bestärkt eine Anmerkung, die ich unten gemacht habe, nämlich, daß man sich durch drücken die Kopfschmerzen vermindern kann. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Übrigens und - keineswegs nur so erwähnt - als der nachfolgende Text entstand - hatte ich meinen Vater im Kopf bzw. vor Augen, was auch ihn auszeichnete: ECHTE TUGENDEN ! Er - ein ehrbarer, solider Mann - war fast auf den Tag genau 5555 Tage tot - als die "Werbung" fertig war, ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Deshalb kann man schreiben, dass ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ es verhältnismäßig einfach war, ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Werte "rüber zu bringen"! ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Der REIN-PLASTIK Song
von Alex Nolze u. a. vertont, Mecklenburg-Vorpommern

Da ist jemand der sein Handwerk, der seinen Job versteht,
Da sind Leute die überzeugen durch ihre Professionalität,

Wo Sie wissen da sind Partner denen es um Ihre Wünsche geht.
Da ist REIN-PLASTIK aus Reinbek mit Tradition und Qualität !

Wo Sie sehen da sind Menschen, mit Energie und Kraft,
Da geht es um die Leistung, die Vertrauen schafft.

Da ist jemand nah bei Hamburg, der ist immer da für Sie,
Da ist REIN-PLASTIK aus Reinbek mit Ideen und Fantasie !

Kommen Sie uns besuchen, wir laden Sie gern ein,
Der Weg zu uns der lohnt sich, schauen Sie doch mal rein.

Da ist jemand nah bei Hamburg, der ist immer da für Sie.
Da ist REIN-PLASTIK aus Reinbek mit Ideen und Fantasie !

Wo die Zukunft seinen Platz hat, wie auch gute Tradition,
Da ist REIN-PLASTIK aus Reinbek mit jeden Tag einen Schritt nach vorn !

~~~~~~~~~~~~~~~~ Winders WörterbuchFoto: APA/dpa

Von "Blecheln" über "Schleimen" bis "Und doch ordinär"

Beispiele: TODESSTIMMUNG - hörbar ... (Sprachen spalten Internet)

10.Juli 2007 Claus Boysen ist heute gestorben Claus Boysen ist heute, Dienstag, 10.07.07, um 7:00 Uhr gestorben. " Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang." (Rainer Maria Rilke) Lieber Claus. Du bist ein großer Gesang gewesen und wirst es sein und bleiben. " Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. " (Dietrich Bonhoeffer) Wir tragen Dich als kostbares Geschenk in unseren Herzen. In Dankbarkeit, stiller Freude und voller Liebe. Für alle, die nicht das Glück hatten, ihn kennenzulernen: phazzadelic.com/ClausBoysen/ClausBoysen.mp3 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Asiatische und arabische Länder entwickeln eigene Domainstruktur <% image name="Bald-noch-mehr-uneins-ist-die-Frage" class="center" align="center" %> London (pte/29.07.2006/13:20) - Schon seit langem ist bekannt, dass für eine Internationalisierung des Internet die Anwendung von internationalen Schriftzeichen unvermeidbar ist. Romanische Schriftzeichen werden nicht weltweit benutzt und ein großer Teil der Welt kann mit Englisch nicht viel anfangen. Deshalb ist in den vergangenen Jahren im internationalen Rahmen die Möglichkeit entwickelt worden, innerhalb des Domainnamensystems "fremde Schriftzeichen" zu unterstützen - die Internationalized Domain Names (IDN). In Erwartung der weltweiten Implementierung dieses Systems haben viele asiatische und arabische Länder ihre eigene, nationale Internetstruktur entwickelt. Und das kann weitragenden Folgen haben. Entscheiden Länder sich dazu, ihr nationales Domainnamensytem in das globale Domain-Name-System (DNS) zu integrieren, könnte dies das Ende der Einheit des World Wide Web bedeuten, warnt der Guardian. Auf welche Website man letztendlich gerät, hinge dann davon ab, wo auf der Welt man sich befindet und welchen Internetprovider man hat. Ein Beispiel zur Illustration: Via Amazon.com könnte man künftig nicht nur bei dem Online-Händler, sondern auch auf einer russischen Website über den längsten Fluss der Welt landen. Auch könnten Mails an Bekannte unbeabsichtigt zu einem Internetnutzer in Korea geschickt werden. Um dieses Alptraumszenario zu verhindern, hat das Multilingual Internet Names Consortium (MINC) http://www.minc.org auf einem Treffen der International Telecommunication Union (ITU) http://www.itu.int im Mai ein neues System präsentiert, das von der existierenden Internetstruktur Gebrauch macht, aber zugleich auch die internationalisierten chinesischen oder arabischen Zonen in die Routing-Tabellen aufnimmt. "Somit könnte der Brückenschlag zwischen den entstehenden DNS-Inseln hergestellt werden", erklärt Kaled Fattal, Präsident des MINC. Aus amerikanischer bzw. europäischer Perspektive sei das IDN-System für den Rest der Welt ausreichend, um das Internet benutzen zu können. Doch die neuen Domains müssen noch immer das existierende Domainnamensystem anwenden, mit Suffixen wie .com und .net, die für einen großen Teil der Benutzer unverständlich sind. Weltweit existiert nur eine Organisation, die neue Top-Level-Domainnamen kreieren darf, die amerikanische Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) http://www.icann.org . Seit ihrer Gründung im Jahre 1998 hat die Organisation dem System jedoch nicht einen internationalisierten Domainnamen hinzugefügt. Mit der Drohung der asiatischen und arabischen Länder, eine eigene Struktur zu entwickeln, sei nun aber Eile geboten, so der Guardian.

Mein Lesestoff










Monika Specht-Tomann, Doris Tropper
Zeit des Abschieds: Sterbe- und Trauerbegleitung




Monika Specht-Tomann, Doris Tropper, Monika Specht- Tomann
Zeit des Abschieds. Sterbe- und Trauerbegleitung








Vorerst eine Auswahl an Gedanken:

Das Rezept für Gelassenheit ist ganz einfach: Man darf sich nicht über Dinge aufregen, die sich nicht zu ändern sind. -- Helen Vita (eigentl. Helene Reichel) ~~~ Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat. -- Nicolas Sébastien de Chamfort ~~~

G-Zitat: Man kann den Menschen nichts beibringen. Man kann ihnen nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.

+++

ZU UNSEREN BESTEN WÜNSCHEN

Das ADU -Zeichen

soll Aufmerksamkeit

erwecken und Sinne

-> schärfen!

( VIEL IST AUCH IM "TRANSPARENTEN"

- in den Freiflächen verborgen -
UNTERSETZT ODER ZUMINDEST
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Als Grundlage dienten die Daten der Nutzer des Bloglines-Readers.
ARTIKEL | 02. Jun 10:41
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Hier e n t s t e h t eine neue Verbund

-Internetpräsenz (in Arbeit) .


Das -> ADU -Zeichen
soll aber n i c h t nur diese Aufmerksamkeit
erzielen und zum Lesen "wirken", weil
verhelfen, sondern vielmehr, als einfach
ausdrückbar:

"Sinne
-> schärfen!" (Es tratt anstelle von


(einem solchen Symbol, was ausdrucksstärker sein mag, aber ADU hat dafür Herzenswärme
und Herzenswünsche ...

Nicht u n w i c h t i g e r die Aussagen
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"Rechenkunst", wie des Impressum
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genauer "ALERHAND aus STADT & LAND"
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Copyright: . ALLERHAND,
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ZU UNSEREN BESTEN WÜNSCHEN Hier ...
e n t s t e h t - mit der
Zeit eine n e u e Verbund-Internetpräsenz.
(in Arbeit) - Im Sinne von:

Mitmachen Z.B.

(Der Hasseröder-Song oder

Der Song für die Van-der-Valk-Hotels (MP3, 2.9 MB) // von Alex Nolze und mir.)

unter Beachtung von Richtlinien und mit möglichst baldiger Erzielung einer "Lebensgrund" - Systematik < Begriffsklärung
- mein Credo:
Wir wollen die Nötigung bzw."Beschneidung" unseres Lebens anhalten und einen Raum schaffen für den Ausdruck unserer Ängste,
unserer Wut + unserer e i g e n e n Vorstellungen von einem würdigen Leben, so verstehe
ich unsere Zeiterfordernisse um ein besseres – und vor allen Dingen - humanes Leben - für möglichst Viele
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Unter Bestattungsritus wird die Behandlung des Leichnams vor der Bestattung verstanden. Der Bestattungsritus ist somit Teil des Totenrituals. Bestattungsriten sind seit dem Paläolithikum bekannt und wichtiger Teil jeder spezifischen Kultur, bzw. des Phänomens Kultur an sich, denn Bestattungen kommen im Tierreich nicht vor. Sie sind eng an die jeweiligen Jenseitsvorstellungen geknüpft und gehören deshalb meistens in den religiösen Bereich einer Kultur

Versuch einer Gliederung [Bearbeiten]

Aufgrund der Mannigfaltigkeit der Kulturen kann eine Kategorisierung nie vollständig sein. Nahezu jede denkbar mögliche Behandlung von Leichnamen ist von Ethnologen, Historikern und Archäologen beschrieben worden. Die häufigsten Formen seien hier vorgestellt:

  • Brandbestattung
    • in der Erde:
      • Urnenbestattung, d. h. der Leichenbrand wird aufgesammelt und separat in einem Gefäß beigesetzt
      • Brandschüttung, d. h. der Leichenbrand wird aufgesammelt und anschließend in die Grabgrube geschüttet
      • Scheiterhaufengrab, d. h. das Grab wird über dem Scheiterhaufen errichtet (meistens Hügelgrab)
        • Bustumgrab, d. h. der Scheiterhaufen wird über der Grabgrube errichtet und fällt in Folge der Verbrennung herab
    • nicht in der Erde:
      • Verstreuen der Asche in den Wind
      • Überantwortung der Bestattung in ein Gewässer
  • Teilverbrennung (Mischkategorie)


Vorstellung kulturspezifischer Bestattungsriten [Bearbeiten]


siehe auch: Sepulkralkultur, Bestattung

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